Die SPD Hechtsheim hat das Transportunternehmen GLS gebeten, die Hechtsheimer Ortsmitte nicht mehr als Durchgangsstraße für die Fahrten zur Autobahn zu benutzen. „Die Ortsmitte verkraftet den Verkehr, der hier an Werktagen herrscht, praktisch nicht mehr“, erklärten die Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat, Iris Katlewski, sowie die beiden Stadtratsmitglieder Dr. Christine Pohl und Dr. Lars Kützing in einem Schreiben an GLS. Gleichzeitig seien die Menschen, die hier leben, durch den Verkehr einer großen Belastung ausgesetzt. Deshalb trete die SPD für eine Neugestaltung der Verkehrsabläufe in Hechtsheim ein. Unabhängig von dieser grundsätzlichen, sicher nur langfristig zu verwirklichenden Position sind jedoch auch punktuelle, auf dem freiwilligen Handeln der Beteiligten beruhende Verbesserungen der Verkehrssituation möglich.
„Eine solche freiwillige Maßnahme wäre es, wenn die Fahrer Ihres Unternehmens darauf verzichten würden, die Ortsmitte von Mainz-Hechtsheim als Durchgangsstraße zu benutzen“, heißt es in dem Brief weiter. „Da es sich bei den von Ihnen verwendeten Fahrzeugen um recht große Lieferwagen handelt, dürfte dies eine spürbare Entlastung der angespannten Situation bringen.“ Die SPD Mainz-Hechtsheim begrüße die Entwicklung des Gewerbegebiets zum Beispiel als bedeutenden Logistikstandort. Gleichzeitig wolle die SPD jedoch dafür Sorge tragen, dass die Menschen in Hechtsheim von vermeidbaren Belastungen frei leben können. Dazu gehöre auch, dass der überörtliche Verkehr den dafür vorgesehenen Wegen folge.